Geschichtete Nudelplatten mit Hacksoße und weißer Soße, mit Käse überbacken.
Gesamtzeit
1 h 40 min
Aktive Zeit
50 min
Kosten
€€ mittel
Schwierigkeit
Fortgeschritten
Portionen
1 Form1 Form = 4 Portionen (ca. 20 × 30 cm)
für den großen Hunger
kindgeeignet
Aufläufe
Nudeln
Fleisch
Das muss vorhanden sein
Diese Geräte brauchst du für das Rezept.
Herd(1 Kochplatte reicht)
Backofen
Vorher bereitlegen
Lege diese Dinge auf die Arbeitsfläche, bevor du anfängst.
Topf(mittelgroß, für die Bechamelsoße)Nicht da?
Ein hoher Topf mit Deckel. Im Notfall geht auch eine tiefe Pfanne mit Deckel.
Pfanne(tief, für die Hacksoße)Nicht da?
Ein flacher, breiter Topf geht notfalls auch.
Auflaufform(ca. 20 × 30 cm)Nicht da?
Eine ofenfeste, tiefe Schüssel oder ein Bräter. Die Form muss als „ofenfest“ gekennzeichnet sein, sonst kann sie springen.
Schneebesen(hilfreich, aber nicht nötig)Nicht da?
Eine Gabel geht gut, es dauert nur etwas länger.
SchneidebrettNicht da?
Ein großer, flacher Teller ist Notlösung für weiches Gemüse. Lege ein feuchtes Küchentuch unter, damit nichts rutscht. Für rohes Fleisch nimmst du am besten ein eigenes Brett.
KochmesserNicht da?
Ein kleines, scharfes Küchenmesser geht auch. Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
KochlöffelNicht da?
Ein stabiler Löffel oder ein Pfannenwender. Kein Plastik, das nicht hitzebeständig ist.
Alufolie(Ersatz: Backpapier oder passender Teller/Deckel)(hilfreich, aber nicht nötig)Nicht da?
Ein Stück Backpapier, fest mit Küchengarn oder in einer Form mit Deckel, geht auch.
DeckelNicht da?
Ein passender Teller oder ein Backblech.
Zutaten
Für wie viele Formen?
Alle Mengen gelten für 1 Form (1 Form = 4 Portionen (ca. 20 × 30 cm)).
Bei 2 Formen oder mehr: Für zwei Formen brauchst du zwei Auflaufformen. Backe beide zusammen auf zwei Schienen (Umluft) und tausche sie nach der Hälfte der Zeit.
Hygiene: Rohes Fleisch enthält Keime. Wasche Hände, Messer, Brett und Teller danach heiß mit Spülmittel. Wasche das Fleisch nicht ab. Es muss ganz durchgegart sein. Mehr dazu: Mit rohem Fleisch umgehen.
Vorsicht: Messer sind scharf. Halte die Fingerspitzen beim Schneiden eingerollt, wie es Sicher schneiden zeigt.
Vorsicht: Der Ofen und alles darin ist sehr heiß. Benutze Topflappen und öffne die Ofentür einen Spalt, bevor du dich vorbeugst.
Vorsicht: Heißes Fett, heißes Wasser und Dampf verbrennen. Drehe den Pfannenstiel nach hinten oder zur Seite und halte Abstand beim Abgießen.
Tippe auf die Zeit rechts, um einen Timer zu starten. Tippe auf die Nummer, um einen Schritt abzuhaken. Unterstrichene Wörter erklären dir den Handgriff.
Schäle und hacke2 Knoblauchzehen. Lege ihn auf einen kleinen Teller neben den Herd. Er kommt erst später in die Pfanne.
Vorher lesen: Ab jetzt rohes Hackfleisch: Wasche zuerst deine Hände. Ab hier läuft der Herd.
4
Stelle die Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze und gib 2 EL Öl hinein. Brate400 g Hackfleisch darin an und zerteile es dabei.
Achtung: Wasche danach Hände und Wender heiß ab.
Fertig, wenn das Hack überall braun und krümelig ist, ohne rosa Stellen.
5
Gib Zwiebeln und Möhre zum Hack und brate sie 4 Minuten mit. Gib Knoblauch und 2 EL Tomatenmark dazu und rühre 1 Minute.
Fertig, wenn die Zwiebeln glasig sind. Das Tomatenmark duftet.
6
Öffne 400 g Tomaten.
Achtung: Der Rand der Dose ist scharf. Wie du sie sicher öffnest, erklärt Dosen öffnen.
7
Gib 400 g Tomaten, 1 TL Oregano, 1 Prise Salz und 1 Prise Pfeffer dazu. Lass die Soße bei niedriger Hitze und schräg aufgelegtem Deckel 20 Minuten köcheln. Rühre ab und zu um.
Achtung: Die Soße spritzt heiß.
Fertig, wenn die Soße dick ist und glänzt. Ist sie zu flüssig, koche sie ohne Deckel weiter.
Vorher lesen: Der Ofen braucht etwa 15 Minuten zum Aufheizen. Er heizt, während du weitermachst.
8
Heize den Backofen vor auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C). Schiebe den Rost auf die mittlere Schiene.
Fertig, wenn die Kontrolllampe ausgeht oder der Ofen piept.
Vorher lesen: Rühre ständig. Die Milch brennt leicht an.
9
Koche die weiße Soße: Schmelze 40 g Butter, rühre 40 g Weizenmehl ein und gieße 500 ml Milch nach und nach unter Rühren dazu. Würze mit 1 Prise Muskatnuss. Lies vorher Weiße Soße kochen.
Fertig, wenn die Soße glatt und dicklich ist, ohne Klümpchen.
10
Fette die Auflaufform mit 1 TL Butter ein. Schichte in dieser Reihenfolge: etwas Hacksoße, 250 g Lasagneplatten, Hacksoße, weiße Soße, Nudelplatten und so weiter. Die letzte Schicht ist weiße Soße. Streue 100 g Käse darauf.
Fertig, wenn jede Schicht gleichmäßig verteilt ist. Die Platten sind ganz bedeckt und ragen nicht heraus.
Tipp: Die Platten brauchen Flüssigkeit zum Garen. Bedecke sie deshalb immer ganz mit Soße.
Vorher lesen: Ist der Ofen noch nicht heiß, warte. Erst wenn das Blech oder die Form im Ofen ist, läuft der Timer.
11
Schiebe die Form mit Topflappen auf die mittlere Schiene und backe die Lasagne.
Achtung: Blech, Form und Ofen sind sehr heiß. Benutze Topflappen und ziehe den Rost etwas heraus, statt dich in den Ofen zu beugen.
Fertig, wenn der Käse goldbraun ist, und die Soße am Rand blubbert. Ein Messer gleitet leicht durch die Platten. Wird der Käse zu dunkel, lege lose Alufolie darauf.
12
Nimm die Form mit Topflappen aus dem Ofen und lass die Lasagne 10 Minuten ruhen, sonst zerfällt sie beim Schneiden.
Fertig, wenn die Lasagne sich in Stücke schneiden lässt, ohne auseinanderzufließen.
Servieren
Schneide die Lasagne in Rechtecke und hebe sie mit einem Pfannenwender auf die Teller. Streue Basilikum darauf, wenn du welches hast.
Konservendosen sicher aufmachen und Bohnen, Mais oder Kichererbsen abtropfen.
Der Rand einer Dose und ihr Deckel sind scharf wie ein Messer. Die meisten Dosen haben einen Aufreißring. Ohne Ring brauchst du einen Dosenöffner.
So geht es
Schüttle die Dose nicht. Wische den Deckel mit einem sauberen Tuch ab, denn dort liegt oft Staub.
Ziehe den Ring hoch und dann langsam nach hinten, bis der Deckel ganz aufreißt. Biege den Deckel nur so weit auf, dass du die Dose ausgießen kannst.
Ohne Ring: Setze den Dosenöffner am Rand an, drücke den Hebel zu und drehe die Kurbel, bis der Deckel ab ist.
Zum Abtropfen: Kippe den Inhalt in ein Sieb und lass die Flüssigkeit in die Spüle laufen. Spüle Bohnen, Mais und Kichererbsen kurz unter kaltem Wasser ab.
Achtung
Schneide dich nicht am Deckelrand. Fasse die Kante nie mit den Fingern an, sondern kippe den Deckel in den Müll oder drücke ihn mit einem Löffel hinein.
Lass angebrochene Dosen nicht im Kühlschrank stehen. Fülle den Rest in ein Glas oder eine Dose aus Kunststoff.
Woran du erkennst, dass es passt
Die Dose ist in Ordnung, wenn der Deckel vor dem Öffnen flach oder nach innen gewölbt ist. Ist er nach außen gewölbt oder zischt beim Öffnen, wirf den Inhalt weg.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Dosenöffner: Manche Dosen lassen sich mit einem Löffel aufhebeln, das ist aber schwierig und gefährlich. Kaufe lieber einen Dosenöffner. Er kostet wenig.
Hackfleisch in der Pfanne bräunen und zerteilen, und dabei hygienisch bleiben.
Hackfleisch verdirbt schneller als anderes Fleisch, weil beim Wolfen viel Fläche entsteht. Kaufe es frisch, bewahre es kalt (unter 4 °C) auf und verarbeite es am selben Tag.
So geht es
Wasche deine Hände mit Seife. Öffne die Packung und nimm das Hack heraus.
Stelle die Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze und gib etwas Öl hinein. Es ist heiß genug, wenn ein Holzlöffelstiel kleine Bläschen macht.
Gib das Hackfleisch in die Pfanne und drücke es flach. Lass es 2 Minuten in Ruhe, ohne es zu bewegen. So entsteht die braune Kruste, die Geschmack macht.
Zerteile das Hackfleisch mit einem Pfannenwender oder Kochlöffel in kleine Krümel und wende es. Brate es weiter, bis es überall braun ist und keine rosa Stellen mehr hat.
Wasche danach die Hände und alles, was das rohe Hack berührt hat, heiß mit Spülmittel.
Achtung
Hackfleisch muss immer ganz durchgegart sein. Es darf innen nicht rosa und nicht roh sein.
Heißes Fett spritzt. Lege das Fleisch vorsichtig hinein und drehe den Pfannenstiel zur Seite.
Woran du erkennst, dass es passt
Gut ist es, wenn die Krümel braun sind, es duftet und kaum Flüssigkeit in der Pfanne bleibt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Pfannenwender: Ein Holzlöffel geht gut. Für kleine Krümel hilft eine Gabel.
Tipps
Ist die Pfanne zu voll, wird das Hack grau und kocht im eigenen Saft. Brate mehr als 300 g in zwei Portionen.
Eine Knoblauchzehe von der Schale befreien und fein hacken.
Eine Knolle Knoblauch besteht aus vielen einzelnen Zehen. Ein Rezept meint mit „1 Zehe“ genau eine davon.
So geht es
Löse eine Zehe von der Knolle.
Lege die Zehe auf das Brett. Lege die breite Seite der Messerklinge flach darauf, die Schneide zeigt dabei von dir weg. Drücke mit der flachen Hand kräftig auf die Klinge. Die Schale platzt auf.
Ziehe die Schale ab und schneide das harte Wurzelende weg.
Schneide die Zehe in dünne Scheiben. Schneide die Scheiben in Streifen und die Streifen quer in kleine Stücke, bis alles fein gehackt ist.
Achtung
Knoblauch verbrennt in der Pfanne sehr schnell und schmeckt dann bitter. Gib ihn erst zum Schluss dazu und brate ihn höchstens eine halbe Minute.
Woran du erkennst, dass es passt
In der Pfanne ist Knoblauch fertig, sobald er duftet und hellgelb aussieht. Wird er braun, ist er zu heiß gewesen.
Fehlt etwas? So geht es auch
Knoblauchpresse: Lege die geschälte Zehe hinein und drücke die Zange zusammen.
Die Hände riechen nach Knoblauch? Reibe sie an einem Löffel oder Wasserhahn aus Edelstahl und wasche sie danach.
Flüssigkeit sanft am Blubbern halten, damit nichts anbrennt oder überkocht.
Kochen heißt: große Blasen, das Wasser wirbelt. Köcheln heißt: nur einzelne kleine Blasen steigen auf, die Oberfläche zittert. Suppen, Soßen und Milchreis garen im Köcheln, denn wildes Kochen lässt sie anbrennen oder überkochen.
So geht es
Bringe die Flüssigkeit mit Deckel auf höchster Stufe zum Kochen.
Sobald es sprudelt, schalte die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe zurück.
Prüfe: Es steigen nur einzelne, kleine Blasen auf. Sprudelt es stark, schalte weiter zurück.
Lege den Deckel schräg auf oder lass ihn halb offen, damit Dampf entweichen kann.
Rühre regelmäßig mit dem Kochlöffel über den Topfboden, besonders bei Milch, Reis und Soßen mit Tomaten.
Achtung
Milch kocht schlagartig über. Bleibe beim Topf, sobald sie heiß wird, und rühre.
Tomatensoßen und Linsen spritzen. Lege den Deckel schräg auf.
Angebranntes: Riecht es verbrannt, nimm den Topf sofort vom Herd. Rühre nicht auf dem verbrannten Boden, sondern gieße das Essen in einen anderen Topf.
Woran du erkennst, dass es passt
Richtig ist es, wenn die Flüssigkeit sich leise bewegt und gelegentlich Blasen aufsteigen, aber nichts spritzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Topf mit dickem Boden: Rühre häufiger und wähle eine kleinere Stufe.
Aus Butter, Mehl und Milch eine glatte, sämige Soße rühren.
Die Grundlage vieler Aufläufe und Gratins ist die weiße Soße. Butter und Mehl werden zuerst zusammen erhitzt („Mehlschwitze“). Dann wird die Milch nach und nach eingerührt.
So geht es
Schmelze die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Sie soll schäumen, aber nicht braun werden.
Gib das Mehl auf einmal dazu und rühre kräftig mit dem Schneebesen oder einem Löffel, 1 Minute lang. Es entsteht eine dickliche Masse, die nicht braun werden darf.
Gieße einen kleinen Schluck kalte oder lauwarme Milch dazu und rühre kräftig, bis keine Klümpchen mehr da sind.
Gib die restliche Milch nach und nach unter ständigem Rühren dazu.
Lass die Soße 3 bis 5 Minuten leise köcheln und rühre dabei oft, damit nichts am Boden ansetzt. Würze mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat.
Achtung
Milch brennt leicht an. Rühre ständig über den Boden und nimm den Topf im Zweifel kurz vom Herd.
Die Soße spritzt beim Kochen. Halte Abstand.
Woran du erkennst, dass es passt
Die Soße ist fertig, wenn sie glatt ist und einen Löffelrücken gleichmäßig überzieht, wenn du ihn eintauchst.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Schneebesen: Rühre mit einer Gabel. Sind Klümpchen entstanden, hilft es, die Soße kurz mit dem Stabmixer zu pürieren oder durch ein Sieb zu streichen.
Hygieneregeln, die Übelkeit und Magen-Darm-Infektionen vermeiden.
Rohes Fleisch, Geflügel und Fisch können Keime enthalten (zum Beispiel Salmonellen). Beim Braten oder Backen sterben sie ab, aber sie können vorher auf Brett, Messer und Hände geraten. Mit wenigen Regeln bleibt alles sauber.
So geht es
Nimm rohes Fleisch erst kurz vor dem Kochen aus dem Kühlschrank und lagere es unten im Kühlschrank (dort tropft nichts auf andere Lebensmittel).
Wasche Fleisch nicht ab. Das verteilt Keime in der Spüle. Tupfe es mit Küchenpapier trocken und wirf das Papier weg.
Benutze ein eigenes Brett und Messer für rohes Fleisch (oder spüle sie danach heiß mit Spülmittel ab, bevor du Gemüse schneidest).
Wasche nach dem Anfassen Hände, Messer, Brett und alles, was das Fleisch berührt hat, heiß mit Spülmittel.
Gare Fleisch bis zur Kerntemperatur: Geflügel und Hackfleisch mindestens 75 °C, Schwein 70 °C, Rind (Steak) 55 bis 60 °C für rosa, sonst durchgegart.
Achtung
Lege nie gegartes Essen auf denselben Teller oder dasselbe Brett, auf dem rohes Fleisch lag.
Schwangere, Kleinkinder, Ältere und Kranke essen Fleisch nur ganz durchgegart.
Woran du erkennst, dass es passt
Gutes Fleisch riecht frisch, nicht säuerlich, und sieht feucht, nicht schleimig aus.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Thermometer: Schneide das dickste Stück an. Geflügel und Schwein dürfen nicht rosa sein, der Saft muss klar laufen.
Tipps
Tiefgefrorenes Fleisch im Kühlschrank auftauen, nicht auf der Arbeitsplatte. Das Tauwasser wegwerfen.
Reste sofort abkühlen lassen und innerhalb von 2 Tagen aufessen.
Brett, Messer und der Krallengriff: So passiert dir nichts.
Die meisten Schnittverletzungen in der Küche passieren, weil das Brett rutscht, das Messer stumpf ist oder die Finger im Weg sind. Die folgenden Handgriffe vermeiden das.
So geht es
Lege ein feuchtes Küchentuch unter das Brett. So rutscht es nicht.
Halte das Messer am Griff. Daumen und Zeigefinger fassen die Klinge direkt vor dem Griff von beiden Seiten.
Halte das Schneidegut mit der anderen Hand im Krallengriff: Rolle die Fingerspitzen nach innen ein, die Fingerknöchel zeigen zur Klinge. Die Klinge fährt an den Knöcheln entlang, die Fingerspitzen sind versteckt.
Schneide mit einer Wippbewegung. Die Messerspitze bleibt dabei auf dem Brett.
Schneide runde Dinge (Zwiebel, Apfel, Kartoffel) zuerst in der Mitte durch und lege sie mit der flachen Seite nach unten. So rollen sie nicht weg.
Lege das Messer nach dem Schneiden auf das Brett. Die Schneide zeigt von dir weg.
Achtung
Ein fallendes Messer nie auffangen. Springe zur Seite und lass es fallen.
Lege Messer nie in das Spülwasser, wo du sie nicht siehst. Spüle sie einzeln und stelle sie danach weg.
Hast du dich geschnitten: Halte die Wunde unter kaltes Wasser, drücke ein sauberes Tuch darauf und halte die Hand hoch. Blutet es nach 10 Minuten noch stark oder ist die Wunde tief, geh zum Arzt.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Kochmesser: Ein kleines, scharfes Küchenmesser reicht.
Ein stumpfes Messer ist gefährlicher als ein scharfes, weil es leichter abrutscht.
Den Ofen auf Temperatur bringen, bevor der Kuchen hineinkommt.
Kuchen und Aufläufe brauchen von Anfang an die richtige Temperatur. Vorheizen dauert je nach Ofen 10 bis 20 Minuten. Schalte den Ofen also ein, bevor du mit dem Teig fertig bist.
So geht es
Schiebe den Rost auf die mittlere Höhe. Nimm alles heraus, was du nicht brauchst (zum Beispiel ein zweites Blech).
Wähle die Betriebsart: Ober-/Unterhitze (Symbol mit Balken oben und unten) oder Umluft (Symbol mit Ventilator). Das Rezept nennt beides. Umluft braucht etwa 20 °C weniger.
Stelle die Temperatur ein und warte, bis der Ofen piept oder die Kontrolllampe ausgeht.
Öffne die Ofentür erst, wenn du den Kuchen hineinstellst.
Achtung
Der Ofen wird über 150 °C heiß. Nimm Topflappen und lehne dich nicht in die Ofentür.
Beim Öffnen strömt heißer Dampf heraus. Öffne die Tür zuerst einen Spalt.
Lege Backpapier nie lose in einen leeren, heißen Ofen. Es kann an den Heizstab fliegen.
Tipps
Öfen zeigen die Temperatur manchmal ungenau an. Steht im Rezept eine Bandbreite bei der Backzeit, sieh lieber früh nach.
Paprika, Zucchini, Möhren, Tomaten, Gurken und Äpfel in Würfel, Streifen oder Scheiben schneiden.
Die Grundregel: Schneide zuerst eine flache Seite, lege das Stück darauf, und schneide dann in Streifen und quer in Würfel. Auf einem flachen Stück rutscht nichts. Wie du Messer und Finger hältst, steht unter Sicher schneiden.
Paprika
Wasche die Paprika. Halbiere sie von oben nach unten.
Entferne den Stiel, die Kerne und die weißen Innenwände mit den Fingern.
Lege die Hälften mit der Hautseite nach unten (dort schneidet es sich leichter) und schneide in Streifen von etwa 1,5 cm. Schneide die Streifen quer in Stücke.
Zucchini
Wasche die Zucchini und schneide beide Enden ab. Schälen ist nicht nötig.
Halbiere sie der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Halbmonde von etwa 1 cm Dicke.
Möhren
Wasche die Möhre und schneide beide Enden ab.
Schäle sie mit dem Sparschäler in langen Zügen von oben nach unten.
Halbiere dicke Möhren der Länge nach und lege die Hälften mit der flachen Seite nach unten.
Schneide in Scheiben oder Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Tomaten
Wasche die Tomate. Schneide den grünen Stielansatz keilförmig heraus.
Halbiere die Tomate und lege die Hälften mit der Schnittfläche nach unten.
Schneide in Stücke oder Scheiben.
Gurke
Wasche die Gurke und schneide beide Enden ab.
Schäle sie nach Belieben. Bei frischen Salatgurken kann die Schale dranbleiben.
Halbiere sie der Länge nach und schneide die Hälften in Halbmonde von etwa 5 mm Dicke.
Äpfel
Wasche die Äpfel. Schneide jeden von oben nach unten in vier Viertel.
Schneide aus jedem Viertel das Kerngehäuse (die harten, braunen Kerne) mit einem schrägen Schnitt heraus.
Schäle die Viertel mit einem Sparschäler oder schneide die Schale mit dem Messer vorsichtig ab.
Schneide die Viertel in Scheiben von etwa 3 bis 4 mm Dicke.
Achtung
Geschnittene Äpfel werden an der Luft braun. Das ist harmlos. Träufle Zitronensaft darauf, wenn du sie länger liegen lässt.
Tomaten haben eine glatte, rutschige Haut. Nimm ein scharfes Messer, ein stumpfes drückt nur und rutscht ab.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein Sparschäler: Ein kleines Messer, das schräg entlang der Schale geführt wird, reicht.
Bei Äpfeln mit dünner Schale (frisch und unbehandelt) kannst du auch mit Schale backen.
Für Tomaten eignet sich ein Brotmesser mit Wellenschliff sehr gut.
Eine Zwiebel in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
Kleine Würfel garen gleichmäßig und verschwinden später fast in der Soße. Die Methode unten sieht kompliziert aus, geht aber nach dem zweiten Mal schnell.
So geht es
Lege die Zwiebel auf das Brett und schneide oben die Spitze ab (dort, wo der trockene Schopf ist). Lass die Wurzelseite mit den kleinen Härchen erst einmal dran.
Halbiere die Zwiebel von oben nach unten, also durch die Wurzel hindurch.
Ziehe die trockene, braune Schale ab, dazu oft auch die äußerste, dünne Schicht.
Lege eine Hälfte mit der flachen Schnittseite nach unten auf das Brett. Die Wurzel zeigt zu dir.
Schneide mit dem Messer im Abstand von etwa 5 mm von der Spitze in Richtung Wurzel ein, aber nicht ganz durch. Der Wurzelansatz hält alles zusammen.
Drehe die Hälfte um eine Vierteldrehung und schneide quer in Scheiben von etwa 5 mm. Es fallen kleine Würfel.
Wirf den Wurzelrest weg.
Achtung
Halte die Fingerspitzen der freien Hand nach innen eingerollt, sonst schneidest du dich leicht. Wie das geht, steht unter Sicher schneiden.
Woran du erkennst, dass es passt
Passt, wenn die Stücke etwa so groß wie eine Erbse sind.
Fehlt etwas? So geht es auch
Kein scharfes Messer für Feinarbeit: Schneide die Zwiebel einfach in dünne Streifen und quer in kleine Stücke. Das Ergebnis schmeckt genauso.
Tipps
Die Augen brennen? Ein scharfes Messer hilft, denn es zerquetscht weniger Zellen. Auch hilft es, die Zwiebel vorher 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen.
Die Würfel müssen nicht perfekt sein. Wichtig ist nur, dass sie ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichzeitig weich werden.